Feuerhopfen
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Tipps & Tricks

Grill-Tipps sind immer ein interessantes Thema und es gibt eine Vielzahl für jede Grillmethode und BBQ-Art. Wir können nicht alle aufzählen und erläutern, wir möchten Ihnen aber die in unseren Augen wichtigen, spannenden und auch kreativen Grill & BBQ-Tipps gern weitergeben. Und alle Grill-Tipps haben etwas gemeinsam, sie fördern das Ziel: den Genuss.

  • Beim Anzünden der Holzkohle geht Sicherheit vor. Spiritus oder Benzin und weitere allgemeine Flüssiganzünder sind tabu. Es herrscht Explosionsgefahr! 

  • Holzkohle oder Briketts? Holzkohle ist schneller angezündet – hält aber die Temperatur nicht so lange. Briketts brauchen länger bis sie durchgeglüht sind – halten aber die Hitze besser wenn der Grillabend mal länger dauert.
    Tipp: Holzkohle und Holzkohlebriketts mischen.

  • Man sollte sich Zeit lassen beim Grillen. Mit dem Grillen erst beginnen wenn die Holzkohle/Briketts eine dünne weiße Ascheschicht gebildet hat.

  • Temperatur prüfen: Die Hand auf der Höhe des Grillrosts über den Grill halten und zählen: 21, 22, 23. Muss man die Hand vorher wegziehen, ist der Grill zu heiß – hält man es länger aus, ist die Temperatur nicht hoch genug. Um die Temperatur zu variieren gibt es je nach Grill verschiedene Möglichkeiten - indem man den Grillrost in der Höhe verstellt oder Holzkohle nachlegt oder mit den Lüftungsreglern arbeitet.

  • Den Grillrost vorher mit etwas Speiseöl einpinseln. Das verhindert das Ankleben des Fleisches. Zudem lässt sich der Grillrost nachher besser reinigen. Hier ist Rapsöl eine gute Wahl, da es die Hitze besser verträgt als z.B. Olivenöl.

  • Das Grillgut (Fleisch, Würstchen, Fisch) zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Ist es zu kalt, verbrennt es außen und ist innen noch nicht gar.

  • Beim Grillen unterscheidet man „direktes“ und „indirektes“ Grillen. Beim direkten Grillen befindet sich die Glut direkt unter dem Grillrost und dem Grillgut. Beim indirekten Grillen wird die glühende Holzkohle oder besser Holzkohlebriketts nur links und rechts in den Grill gegeben. In der Mitte steht unter dem Grillrost eine Aluschale mit Wasser. Das Grillgut wird auf dem Grillrost über der Wasserschale platziert und der Deckel des Grills geschlossen.

  • Nicht mit Bier ablöschen. Das wirbelt nur die Asche auf, die dann am Fleisch klebt. Besser: Überschüssige Marinade vor dem Grillen mit Küchenkrepp abtupfen. Wer Biergeschmack möchte, legt das Fleisch über Nacht in eine Biermarinade ein.

  • Zum Wenden eine Grillzange oder Grillschere verwenden. Nicht mit einer Gabel in das Fleisch stechen, da sonst Fleischsaft austritt und das Fleisch trocken wird.

  • Fisch am besten indirekt in einem Kugelgrill grillen. So muss man den Fisch nicht wenden und er zerfällt nicht.

  • Nach dem Grillen den Grillrost in nasses Zeitungspapier wickeln und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag lässt sich der Grillrost dann einfacher reinigen.



Direktes Grillen




Das „direkte" Grillen ist die meist verbreitete Art und Weise das Grillgut zuzubereiten.
Die Speisen werden direkt über dem Feuer, bzw. der Glut gegart. Nach der halben Garzeit wird das Grillgut gewendet, damit beide Seiten gar werden. Das „direkte Grillen“ eignet sich für schnell garendes Grillgut und ist bei richtiger Anwendung risikolos.

Beim „direkten“ Grillen liegt das Grillgut mit relativ geringem Abstand über der entsprechenden Hitzequelle. Dabei wird mit hohen Temperaturen, ca. ab 250°C/ca. 490°F das Gargut in kurzer Zeit gegrillt. Der Abstand von der Hitzequelle zum Grillgut wird je nach eingesetzter Technik und nach Bedarf variiert.

Durch die hohen Temperaturen werden kurze Garzeiten erreicht, dass Grillgut wird also in relativ kurzer Zeit fertig. Als Faustregel kann gelten, alles mit einer Garzeit unter 30 Minuten, wie z.B. Steaks in jeder Form, Würstchen, Spieße, Koteletts und div. Gemüse, eignen sich für die Zubereitung auf einem direkten Grill.



Indirektes Grillen



Bei der "indirekten" Methode liegt das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle, sondern seitlich von der Glut. Das Fleisch wird hier nicht auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Das Grillgut liegt über einer Tropfschale, die mit Flüssigkeit (Wasser) gefüllt ist. Das Brennmaterial wird neben der Tropfschale, die mittig auf dem Feuerrost liegt, aufgehäuft. Daher stammt das Synonym „indirektes“ Grillen. Dieser Vorgang dauert natürlich länger, das Fleisch wird dafür aber schonend gegart und zart.

Die "indirekte" Grillmethode ist dem Garen ähnlich, aber das Grillgut wird auch hierbei gegrillt und hat ein besseres Aroma und Aussehen als es alternativ im Backofen erzielt werden könnte. Der Hitzeanstieg, reflektiert durch den Deckel und die Innenfläche des Grills, grillt das Grillgut gleichmäßig von allen Seiten. Die Gartemperaturen liegen in der Regel zwischen 150°C/300°F und 200°C/390°F, durch die geringeren Temperaturen bei der indirekten Zubereitung benötigt das Grillgut eine längere Garzeit. Die zirkulierende Hitze arbeitet wie ein Umluftbackofen, folglich braucht das Grillgut nicht gewendet zu werden. Der Unterschied zum Backofen liegt in der entsprechenden Hitzequelle wie z.B. Holzkohle, die dabei zum Geschmackserlebnis beiträgt. Für Grillgut, welches länger als 30 Minuten gegrillt werden muss oder zu empfindlich ist, da es sonst austrocknen oder anbrennen würde wie z.B. für Braten, Rippchen, ganze Hähnchen, Truthähne, andere große Stücke Fleisch oder Fischfilets eignet sich das „indirekte Grillen“. Größere Fleisch- stücke werden ohne Drehspieß und wenden gar.


 

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